Alle Themen zu Rektusdiastase
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Eine Rektusdiastase ist kein Bauchwandbruch, tritt aber häufig in Kombination mit Hernien auf. Es handelt sich um ein Auseinanderweichen der geraden Bauchmuskeln in der Mittellinie. Sie entsteht häufig durch Schwangerschaft oder starkes Übergewicht und kann sich durch Rückenschmerzen, Haltungsprobleme und eine Vorwölbung in der Bauchmitte bemerkbar machen.

Auf einen Blick: Die Linea alba – das Bindegewebe zwischen den geraden Bauchmuskeln – dehnt sich durch anhaltenden Druck von innen dauerhaft aus. Ab einem Spalt von mehr als 2 cm spricht man von einer behandlungsbedürftigen Rektusdiastase. Nicht jede Form muss operiert werden: Gezielte Physiotherapie ist der erste Schritt, eine OP erst bei ausbleibendem Erfolg oder begleitenden Hernien.
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Das häufigste Zeichen einer Rektusdiastase ist eine Vorwölbung in der Bauchmitte beim Anspannen – besonders beim Aufrichten aus der Rückenlage.
Eine Rektusdiastase entsteht, wenn anhaltender Druck im Bauchraum die Linea alba – das Bindegewebe zwischen den geraden Bauchmuskeln – so weit dehnt, dass die Muskeln dauerhaft auseinanderweichen.
Eine Rektusdiastase lässt sich meist einfach durch Tastuntersuchung in der Rückenlage erkennen.
Eine Rektusdiastase muss meist nicht operiert werden. Gezielte Physiotherapie ist die erste Maßnahme – und bei leichten bis mittelschweren Fällen häufig ausreichend.
Eine Rektusdiastase-OP ist erst ab Schweregrad 2 (Spaltbreite über 3 cm) mit Beschwerden medizinisch sinnvoll.