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Der Schenkelbruch tritt unterhalb des Leistenbandes auf – dort, wo die großen Blutgefäße des Beins in die Bauchhöhle eintreten. Er ist seltener als der Leistenbruch, betrifft aber vor allem Frauen und hat ein deutlich höheres Einklemmungsrisiko. Bei gesicherter Diagnose sollte zeitnah operiert werden.

Auf einen Blick: Die anatomische Öffnung unterhalb des Leistenbandes ist bei Frauen von Natur aus weiter – das erklärt, warum Schenkelbrüche dreimal häufiger bei Frauen auftreten als bei Männern. Eine tastbare Beule fehlt oft, was die Diagnose erschwert. Wegen des hohen Einklemmungsrisikos gibt es beim Schenkelbruch kein abwartendes Vorgehen – nach Diagnosestellung wird operiert.
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Ein Schenkelbruch wird durch Tastuntersuchung und dynamischen Ultraschall diagnostiziert.
Ein Schenkelbruch tritt unterhalb des Leistenbandes auf – dort, wo Blutgefäße in Richtung Oberschenkel verlaufen. Er betrifft vor allem Frauen und wird häufig spät erkannt, weil eine sichtbare Beule oft fehlt. Das Einklemmungsrisiko ist höher als bei anderen Hernien – deshalb gilt: bei bestätigter Schenkelbruch Diagnose immer zeitnah operieren.